Sonntag, 22. November 2015

Eingeladen - als Podiumsgast...: Musikmanagement-Konferenz 2015 in Neunkirchen am 4. 12. verspricht spannende Diskussionen (#muma15) zum Thema Kultur und Musicals


Saarbrücken - Nachdem ich nun über ein Jahr lang an dieser Stelle immer mal wieder auch über das Thema Musicalgeschichte gebloggt habe, das ich an der Hochschule Osnabrück als Gastdozent lehren darf, werde ich in dieser Doppelfunktion als Blogger und Lehrender als Podiumsgast an einer Konferenz teilnehmen dürfen - was mir eine Ehre ist -, die am 4. 12. (Fr.) im saarländischen Neunkirchen stattfinden wird (Hashtag: #Muma15). Die Veranstaltung ist öffentlich. Das Thema des Tages lautet "Stadt, Land, Kultur - Musicals im Diskurs". Veranstaltet wird der Konferenztag vom Verein "Musikmanagement-Netzwerk der Universität des Saarlandes" in Kooperation mit der Stadt Neunkirchen und der dort ansässigen Kulturgesellschaft. Worum genau geht es dabei? Und wie ist der Tag geplant?


Das Plakat für die Veranstaltung - Hashtag: #muma15. 


Es geht, grob gesagt, um eine "Kultur-Vision für das Saarland", wie es die Verantwortlichen in einer Pressemitteilung schreiben. Gemeinsam "mit regionalen sowie bundesweit aktiven Professionals aus der Musikbranche" soll diskutiert werden. Okay, also das Saarland. Klar. Aber wie kommt da ein Blog aus Osnabrück ins Spiel?  Nun ja, was in dem kleinen Örtchen Neunkirchen derzeit geschieht, hat natürlich Vorbilder. Oder wie es in der Pressemitteilung weiter heißt: „Was in Neunkirchen geschieht, steht exemplarisch für viele weitere ehemalige Bergbau- und Stahlstädte im Saarland oder etwa im Ruhrgebiet. Kultur wird als wirkliche Chance für Zukunftsfähigkeit begriffen. Und genau diesen Prozess wollen wir beleuchten und auch begleiten.“


Erwartet werden externe Experten


Wie der Tag geplant ist, fasst die Mitteilung folgendermaßen zusammen: "Einen Tag lang werden zu diesem Thema in verschiedenen Podiumsdiskussionen unterschiedliche Aspekte und Problemfelder diskutiert. Zu diesen Panels sind einerseits Akteure aus dem Saarland und der Großregion eingeladen, wie etwa Vertreter von Musicalproduktionsfirmen und -schulen, das "Kreativzentrum Saar" und Musikjournalisten. Andererseits soll auch der Blick von außen in die Diskussionen einfließen. Dazu werden u.a. das Clustermanagement Musikwirtschaft Mannheim & Region, die „Gewerkschaft für freie Künstler“ "Art but fair" sowie externe Musicalexperten erwartet."

Wie steht es um das Musical - in Deutschland & sonstwo?


"Die Bandbreite reicht vom „Modell Neunkirchen“ über die Einordnung und Bewertung von Musicals im deutschen Musikmarkt bis hin zu einer Professionalisierungsdebatte, die an der momentanen und zukünftigen Ausbildungs- und Arbeitssituation exemplarisch diskutiert werden soll. Abgerundet wird die Gesprächspalette durch eine grundsätzliche Analyse der Großregion in Bezug auf das kulturtouristische Potential und eine Expertenrunde zu den Möglichkeiten für Kultur- und Kreativ-Startups im und neben dem Hochschulumfeld."

Auch prominente Teilnehmer mit auf dem Podium


Soweit die Pressemitteilung. Was diese indes verschweigt, sind die prominenten Teilnehmer, die sich ebenfalls bereits verpflichtet haben: Elmar Ottenthal ist aus musicalgeschichtlicher Hinsicht ein interessanter Ansprechpartner, weil er in den 90er Jahren mit Großproduktionen wie "Gaudi" oder "FMA - Falco Meets Amadeus" die Musicalgeschichte dieses Landes entscheidend mitprägte und weil er als Intendant die Schlussphase des Theaters des Westens als freies Theater betreute. Und Frank Nimsgern ist als Komponist von Rockmusicals aktiv, sein "Snow-White" wurde noch vor kurzem im Theater Bonn aufgeführt. 

In Kürze ein Interview dazu - inklusive Bayreuth-Faktor


In Kürze gibt es hier mehr zu der Konferenz - in Form eines kleinen Interviews. Übrigens mit dem Mann, der auch - wenn auch in anderer Funktion - am großen Bayreuth-Fake mit beteiligt war. Also auch schon sowas wie prominent...




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